Bierseminar mit Paul Sägmüller

2018 bierseminarIm Januar war es nun soweit, der Wintersetter veranstaltete sein lang angekündigtes Bierseminar. Drei Stunden lang drehte sich alles um das schäumende Gerstengetränk. Die 37 Teilnehmer erfuhren von Paul Sägmüller alles rund ums Bier. Angefangen mit der Geschichte des Bieres in Oberschwaben, vom Getränk der Mönche zum Volksgetränk, bis hin zu Geschichten aus der heutigen Zeit. Zum leckeren Menü aus Salat, Krustenbraten und einem leckeren warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis wurden insgesamt 6 verschiedene Bierstile probiert.

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Bierseminar mit Paul Sägmüller

2018 bierseminarIm Januar war es nun soweit, der Wintersetter veranstaltete sein lang angekündigtes Bierseminar. Drei Stunden lang drehte sich alles um das schäumende Gerstengetränk. Die 37 Teilnehmer erfuhren von Paul Sägmüller alles rund ums Bier. Angefangen mit der Geschichte des Bieres in Oberschwaben, vom Getränk der Mönche zum Volksgetränk, bis hin zu Geschichten aus der heutigen Zeit. Zum leckeren Menü aus Salat, Krustenbraten und einem leckeren warmen Apfelstrudel mit Vanilleeis wurden insgesamt 6 verschiedene Bierstile probiert.

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Einladung zur Minne-Slam-Gala

anlässlich der Vorstellung der neuen Edition der Lieder und Leichs des oberschwäbischen Minne - sängers Schenk Uolrich von Winterstetten (übersetzt, kommentiert und herausgegeben von Martin Selge).

Freitag, 8. Dezember 2017, 19 Uhr

Rief-Haus, Marktstr. 17 88456 Ingoldingen-Winterstettenstadt
Der Eintritt ist frei, Spenden für die Minne-Slam- Workshops sind erbeten.

Bei der Minne-Slam-Gala bekommen die drei quicklebendigen Slam-Poeten Tobias Heyel, Marvin Suckut und Theresa Hahl Konkurrenz vom längst verstorbenen Minnesänger Schenk Uolrich von Winterstetten. Martin Selge und Schauspielerin Britta Lutz erwecken seine vor 750 Jahren ent - standenen Lieder und Leichs mit ihren Stimmen zu neuem Leben. Ansonsten gelten die Regeln des Poetry Slam: Ob tot oder lebendig, jedem Dichter bleiben nur wenige Minuten Zeit, um die Zuschauer von sich zu überzeugen. Durch den Abend führt der Moderator Nikita Gorbunov. Es besteht die Möglichkeit, während der Veranstaltung Essen und Getränke zu bestellen.

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Min­ne­sän­ger las­sen Uol­richs Lie­der in mo­der­nem Ge­wand er­klin­gen

Beim Minne-Slam stehen die Lieder des Schenken von Winterstetten im Mittelpunkt

Von Angela Körner-Armbruster

Winterstettenstadt - Eine gesungene Buchvorstellung ist ungewöhnlich. Geschieht dies in einer Sprache, die der Zuhörer nicht versteht, ist das Erlebnis ein wahrhaft Besonderes. Martin Selge, Germanist und Literaturprofessor, parlierte in Winterstettenstadt so ungezwungen in mittelhochdeutscher Sprache, als sei er ein Zeitgenosse des Schenken Uolrich von Winterstetten. Um jenen ging es nämlich an diesem Abend im Rief-Haus.

Sie boten die Lieder des Ulrich von Winterstetten für Zuhörer des 21. Jahrhunderts verständlich dar: (vorne v. l.) Tobias Heyel, Martin Selge, Britta Lutz, (hinten v. l.) Nikita Gorbunov, Marvin Suckut und Theresa Hahl.  Foto: Angela Körner-ArmbrusterSie boten die Lieder des Ulrich von Winterstetten für Zuhörer des 21. Jahrhunderts verständlich dar: (vorne v. l.) Tobias Heyel, Martin Selge, Britta Lutz, (hinten v. l.) Nikita Gorbunov, Marvin Suckut und Theresa Hahl.  Foto: Angela Körner-Armbruster

Irgendwann zwischen 1241 und 1280 lebte der oberschwäbische Geistliche und Dichter und seine Literatur bestand überwiegend aus Tanzliedern und Minnelyrik. Sein Ruhm drang weit über Oberschwaben hinaus, man spricht gar von Weltruhm. Martin Selge beschäftigt sich mit Uolrichs Liedern seit nunmehr drei Jahrzehnten und stellt aktuell in Zusammenarbeit mit dem Kulturbetrieb des Landkreises Ravensburg eine umfassende Edition mit neuhochdeutschen Übersetzungen vor. Wer sich mit der Minnesprache schwertut, kann sich am wissenschaftlichen Kommentar der beigefügten CD orientieren.

Ob Uolrich nun "von Schmalegg" oder "von Schmalegg-Winterstetten" gerufen wurde? Sicher ist, dass man mangels Tonüberlieferungen nicht sicher sagen kann, wie seine Gesänge klangen und betörten. Hier ist der Mensch des 21. Jahrhunderts nun doppelt kreativ gefordert. Er darf sich auf die schwelgerische Bildsprache einlassen und selbst gesanglich kreativ werden. Im Rief-Haus geschah dies in vielfältiger Weise.

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